Walliser Schwarznasen

Herdbuchaue Elli
Beim Walliser Schwarznasenschaf handelt es sich um eine genügsame Landrasse, die im Oberwallis, das heißt im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis, beheimatet ist. Es gibt Anzeichen, dass diese Rasse bereits seit dem 15. Jahrhundert besteht.

Charakteristisch für die Walliser Schwarznasen ist die Schwarzfärbung der Nase bis zur Kopfmitte. Die Augen sind ebenfalls schwarz umrandet, die Färbung muss mit der Nasenfärbung verbunden sein, auch die Ohren sind schwarz. Ebenso wichtig sind bei dieser Rasse die Flecken an den Beinen. Die Beine sind kurz schwarz gestiefelt, gleichmäßige Flecken finden sich hinten an den Sprunggelenkhöckern und an den Vorderknien. Es kommt nicht unbedingt auf die Größe der Flecken an, jedoch auf die Gleichmäßigkeit. Bei weiblichen Tieren werden fehlende Flecken toleriert (siehe auch Miss-Schau 2008 des SN-Verbandes in der Schweiz)), bei den Widdern müssen jedoch alle Flecken deutlich vorhanden sein. Die Auen haben zudem einen schwarzen Fleck unter dem Schwanz,
der bei den Widdern nicht erlaubt ist.

Sowohl der ramsnasige Kopf mit den möglichst weißen, schraubenzieherartig bzw. spiralig gedrehten und seitlich abstehenden Hörnern, als auch die Größe (Widerristhöhe 75-82cm) und das Gewicht von ca. 70 (Auen) bis 120kg(Widder) lassen die Tiere so imposant erscheinen.
Eine bedeutende Rolle kommt der Wolle zu, d.h., der ganze Körper, der Kopf und die Beine sollen gleichmäßig bewollt sein. Die lange Oberwolle ist spiralförmig gelockt.

An den Schwarznasenschafen begeistert uns nicht nur das bestechende Äußere, sondern vor allem auch die ruhige und liebenswerte Art.
Die Tiere werden sehr leicht handzahm, sind problemlos von den ihnen vertrauten Menschen zu händeln. Größtenteils können wir unsere Tiere frei auf der Weide anfassen, um sie beispielsweise zu untersuchen und zu behandeln – oder einfach nur zu kraulen.





Eine detailliertere Rassebeschreibung bietet
die Homepage des
Schwarznasenverbandes.





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